Aktuelle Meldungen - Abteilung Volleyball

Turnverein Gladbeck 1912 e.V.


Johann Bleichrot zur Lage in der Liga

Endstation Gladbecker Block

Gute Laune nach guter Aktion

D1 – Fortschritt trotz Zwangslage

  • Abteilung Volleyball TV Gladbeck

Teil 4/4 - Erste Früchte

7 Spiele hat der TV Gladbeck bis zum Aussetzen der laufenden Saison in der Regionalliga absolviert. Von 21 möglichen Punkten hat das Zaleski/Bleichrot-Team 11 Punkte, also mehr als die Hälfte geholt. In der aktuellen Pause verweilt es auf Platz 6 der Tabelle. Damit kann man sich als Aufsteiger in einer etablierten Regionalliga doch wohl sehen lassen. Hören wir doch einmal, wie Johann Bleichrot die Gladbecker Lage in der Liga einschätzt: „Bisher haben wir gezeigt, dass wir unser Ziel – den Klassenerhalt – durchaus erreichen können. Interessant ist, dass die aktuelle Tabellenspitze (Top 3) nur von Aufsteigern gestellt wird. Mit Blick auf die Tabellensituation bei Unterbrechung der Saison Anfang November haben wir überwiegend gegen die obere Hälfte gespielt und dabei auch meistens Punkte mitgenommen. Bei dem damaligen Leistungsstand und der stetigen Entwicklung der Mannschaft wäre die Erwartungshaltung, auch in den Spielen gegen die untere Tabellenhälfte zu punkten, nicht vermessen gewesen.“

„Wir arbeiten sehr intensiv mit den Spielerinnen und deswegen freut es mich, wenn diese Arbeit Früchte trägt. Beispielsweise spielen wir mittlerweile auf ähnlichem Niveau weiter, wenn es zu Aus- bzw. Einwechselungen kommt. Ein Bruch im Spiel bleibt aus.“

„Schlagen wir auf, können wir den Gegner bereits oft unter Druck setzen. Mit der entsprechenden Fokussierung und dem nötigen Mut gelingt es uns dabei sogar auch, bedrückende Rückstände aufzuholen. Das ist gerade bei den Spielerinnen beachtlich, die erst seit Kurzem bei uns sind und aus niedrigeren Spielklassen den Weg zum TV Gladbeck gefunden haben.“

„In Block und Feldverteidigung haben wir uns weiterentwickelt. Die Spielerinnen sind in der Lage, ihre Ausgangsposition in der Feldabwehr an das Spielgeschehen anzupassen und dem gegnerischen Angriff Paroli zu bieten. Hat der Gegner druckvolle Außenspielerinnen, können wir aus einer Reihe exzellenter Blockspielerinnen wählen und situationsgerecht darauf antworten.“

„Wir sind froh, drei Spielgestalterinnen mit Qualität bzw. Potential im Kader zu haben. Im Spezialistentraining binden wir auch ganz bewusst die Zuspielerinnen selbst ein. Sie haben dabei die Aufgabe, sich gegenseitig zu beobachten und zu korrigieren. Wir stellen fest, dass die Übenden die Korrekturen der anderen annehmen und sehr positiv damit umgehen. Insbesondere die Nachwuchskräfte können dabei sehr viel von den erfahrenen Kräften lernen – das gilt auch für die anderen Spielelemente und Positionen.“

„Unser forciertes Angriffsspiel baut – und das ist ja nicht nur bei uns so – auf einer stabilen Annahme auf. Neben den annehmenden Außenangreiferinnen können wir auf einen Pool von fünf Liberas zurückgreifen, die meisten davon mit viel Spielerfahrung. Darunter sind auch echte Typen, die durch ihre gute Laune und Beifall für gute Aktionen bestechen. Gerade die jungen und auszubildenden Liberas fühlen sich dadurch motiviert und lassen sich mit weniger Druck an das Zielniveau heranführen.“

Das klingt doch nach solider Arbeit, kontinuierlicher Entwicklung und viel Potential - Fortschritt trotz Krise. Die Trauben hängen hoch, aber die Gladbecker Erstmannschaft gelangt heran. Sie hat als Neuling in der Regionalliga sicherlich schon das ein oder andere Zeichen setzen können. Die Mädels wollen zeigen, dass sie den Klassenerhalt schaffen können und in diese Liga gehören. Dazu scharren sie mit den Hufen, sind aber zurzeit zum Abwarten vergattert. Erneute Zwangslage. Lockdown eben. Nichts geht mehr, außer Fitness- und Athletiktraining. Das allerdings betreiben sie intensiv, um bei Fortsetzung der Saison in kurzer Zeit wieder auf ihrem Level zu sein.

Text: AP
Fotos: Carsten Klümper


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