Aktuelle Meldungen - Abteilung Volleyball

Turnverein Gladbeck 1912 e.V.


Mareet Maidhof (im Hintergund) kommt mit Korrekturen verschiedener Trainer gut zurecht

Immer fokussiert

Blockpunkte bereiten besondere Freude

Die Volleyballerina

  • Aktuelles Volleyball

Teil 4/4 - Konkrete Ansichten

Die Ausbildung an zwei Volleyballstandorten bereitet der Gladbecker Nachwuchsspielerin Mareet Maidhof keine Probleme. Mit den Korrekturen von verschiedenen Trainern kommt sie gut zurecht, „da“, so Maidhof, „im Großen und Ganzen von allen Trainern ähnliche Tipps gegeben werden.“ Sie spüre dadurch sogar deutliche Fortschritte und habe im Moment das Gefühl, in jedem Training etwas Neues zu lernen und ihre Technik zu verbessern. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten auch das Training und die Spieltage mit dem Gladbecker Regionalligateam, welches im Vergleich zu dem gleichaltrigen VCO-Kader aus einer guten und gewollten Mischung erfahrener und jugendlicher bzw. jüngerer Spielerinnen besteht. Mareet erkennt darin einen Vorteil für sich: „Während wir in Münster so ziemlich alle noch am Anfang stehen und uns gemeinsam Vieles erarbeiten, kann ich in Gladbeck noch eine Menge von den hochklassig erfahrenen Spielerinnen abschauen und lernen.“

Und wer die junge Mareet Maidhof in den Regionalligaspielen der Gladbecker Erstmannschaft sieht, bekommt den Eindruck, dass sie sehr schnell dazu lernt. Das mag auch daran liegen, dass sie durch ihre Ballettschule auf Fokussierung gepolt ist. Die gelernte Ballerina schaut zurück: „Uns wurde z.B. beigebracht, den Trainer oder die Trainerin nicht zu unterbrechen und die Übungen nicht zu bemängeln. Das habe ich auch mit zum Volleyball genommen.“ Dennoch stellt sie an ihre Ausbilder und Ausbilderinnen auch Anforderungen, z.B. „den Teamgeist zu fördern und gleichzeitig auch jede einzelne Spielerin weiterzuentwickeln.“ So hören sich konkrete Ansichten einer Nachwuchsspielerin an, die später gerne mal in der ersten Bundesliga ankommen möchte. Erfolgsbesessenheit liege ihr allerdings fern, denn ihr habe es bisher immer geholfen, bei allem sportlichen Ehrgeiz den Spaß nicht aus den Augen zu verlieren.

Den Spaß sieht man ihr tatsächlich an, wenn sie in ihrem Element ist. Erzielt die häufig als Diagonalspielerin eingesetzte 15-Jährige z.B. einen direkten Blockpunkt, grinst sie über beide Ohren. Warum? „Weil man mit einem solchen Block den Gegner schön ärgern kann“, erklärt sie. Offensive und Defensive finden bei ihr übrigens in gleichem Maße Anklang: „Mir ist wichtig, dass mutig gespielt wird – und da beides aufeinander aufbaut, sind mir beide gleich lieb.“ Mareet, die im Spiel immer locker zu bleiben versucht und jederzeit ihr Bestes gibt, schwört auf gute Teamarbeit. „Mich freut es am meisten, wenn im Team alles funktioniert und man dann Punkt für Punkt zusammen feiern kann“, gibt sie zu verstehen. Das Feiern mit ihren Teams sei ihr noch lange gegönnt – und dabei wird es wohl von Vorteil sein, wenn man gekonnt eine Kapriole schlagen oder eine Pirouette drehen kann.

Schlussendlich liegt es bei einer solchen Gladbecker Erfolgsstory doch nahe, dass die Lieblingsfarbe unseres TVG-Talentes blau ist. Mareet (lachend): „Nee, grün.“ Auch gut - man kann nicht alles haben.

Text: AP
Fotos: Carsten Klümper


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