Mit dem gewonnenen 3:2-Krimi aus dem letzten Spiel im Rücken gingen wir motiviert in die Begegnung gegen den TV Dülmen. An diesen Erfolg wollten wir anknüpfen, es diesmal aber gerne etwas weniger spannend machen.
Zunächst lief alles nach Plan: Wir fanden sehr gut ins Spiel und setzten die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen und guten Angriffen unter Druck. So sicherten wir uns den ersten Satz souverän mit 25:14.
Auch im zweiten Durchgang hielten wir unser Niveau zunächst hoch. Dülmen konnte zwischenzeitlich aufholen und die Partie ausgeglichen gestalten. Zum Satzende blieben wir jedoch konzentriert und entschieden auch diesen Durchgang mit 25:16 für uns.
Ab dem dritten Satz wendete sich das Blatt. Unsere Annahme wurde unsicherer, und im Angriff gelang es uns immer seltener, genügend Druck aufzubauen. Dadurch fanden die Dülmenerinnen zunehmend ins Spiel, während wir einem Rückstand hinterherliefen. Wir kamen zu spät wieder in den Satz und mussten ihn mit 14:25 abgeben.
Im vierten Durchgang konnten wir das Spiel ebenfalls nicht wieder in unsere Hand nehmen. Die Schwierigkeiten in der Annahme und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff machten es uns schwer, den Rückstand aufzuholen. Zwar fanden wir im Satzverlauf wieder besser hinein, doch für die Wende reichte es nicht mehr. Mit 18:25 ging auch dieser Satz an Dülmen.
Damit musste erneut der Tiebreak entscheiden – eigentlich unsere Paradedisziplin, wie wir im vergangenen Spiel gezeigt hatten. Diesmal gelang es uns jedoch auch im fünften Satz nicht, rechtzeitig zu unserem Spiel zurückzufinden. Wir konnten den Rückstand nicht mehr aufholen und unterlagen mit 11:15.
So blieb nach einer vielversprechenden 2:0-Führung am Ende eine enttäuschende 2:3-Niederlage. Einen Punkt nehmen wir mit, wissen nach den ersten beiden Sätzen aber auch, dass an diesem Tag mehr möglich gewesen wäre.